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Hyposensibilisierung

Bei der Hyposensibilisierung handelt es sich, um die bisher einzige kausale Therapie in der Allergologie. Es wird mittels wiederholten Gaben vom Allergen (Allergieauslöser) versucht dem Körper eine Toleranz (Gewöhnung) zu vermitteln. Eine Heiling kann nicht versprochen werden, aber es sind Symptomlinderungen um 60-80% zu erwarten (je nach Allergie).

Wer soll hyposensibilisiert werden?

Menschen mit ausgeprägten Symptomen während des Pollenflugs z.B. Augenjucken, Niesen etc., die trotz Mediakmentegabe sich in ihrer Lebensqualität beeiträchtigt fühlen.

Es wird auch empfohlen bei familiärer Belastung oder bereits vorhandenem Asthma bronchiale diese Therapie einzusetzen. Man versucht dadurch den Etagenwechsel (das weiter nach unten rutschen der Allergie) zu vermeiden,  eine Bremse im Immunprozeß zu betätigen und evtl. auch Asthmabeschwerden zu minimieren.

Wie läuft die Therapie ab?

Falls Symptome bestehen und eine Allergie festgestellt wurde, wird die Indikation gestellt. Die Therapie dauert 3-5 Jahre. Sie wird in den ersten Wochen wöchentlich mittels einer Spritze unter die Haut durchgeführt, nach jeder Spritze ist eine Nachbeobachtungszeit von 30′ notwendig (somit kann man mit 45′ rechnen). Nachdem man auf die Höchstdosis angekommen ist, kommt man in 4-Wochen Abständen in die Praxis.

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